Viele Besitzer von Photovoltaikanlagen verlieren wertvolle Zeit mit der Entscheidung über Ausrichtung, Neigungswinkel, Wechselrichter und Einspeisevergütung. An die Reinigung denken fast alle erst, wenn nach zwei Jahren Betrieb die Leistung bereits stagniert. Dann steigen sie aufs Dach oder schauen aus dem Garten – und die Antwort ist ganz einfach, Schau dir das an!
Die Verschmutzung von Solarmodulen verläuft schleichend und unbemerkt. Sie kündigt sich nicht an. Die Anlage produziert weiterhin Strom, die Überwachungs-App zeigt Werte an und es gibt keine Warnmeldung. Doch die Module arbeiten härter, als sie angesichts ihrer Leistung eigentlich leisten sollten. Die Differenz zwischen tatsächlicher und möglicher Leistung macht die Kosten für die Reinigung unwiederbringlich.
Photovoltaikglas ist im Düsseldorfer Klima besonders empfindlich. Feuchtigkeit und Feinstaub, verursacht durch den Rhein, tragen dazu bei. Im Frühling ist die gesamte Region einem starken Pollenflug ausgesetzt – Linden-, Birken- und Rapsblüten der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen wirbeln auf. Vielen ist nicht bewusst, dass Pollen in der Luft haftet. Er wird nicht vom Wind verweht, sondern setzt sich in der Luft ab, verfestigt sich und bildet Ansammlungen, die durch normale Niederschläge nicht weggespült werden. Hinzu kommt die Aktivität von Vögeln, die überall in der Nähe von Gewässern oder Bächen häufig vorkommen. So bildet sich auf einer Dachinstallation innerhalb einer einzigen Saison eine beachtliche Pollenschicht.
Deshalb sollte man Vogelkot so genau beachten.
Die Staubverteilung auf den Solarmodulen und damit die Leistung der Module nehmen proportional zu den einzelnen Zellen ab. Ein weiteres Problem ist konzentrierter Pollenflug. Da die Photovoltaikzellen übereinander gestapelt sind, wird eine stark beschattete Zelle zum Engpass, der die Leistung der gesamten Zellenreihe beeinträchtigt. Eine einzige Taube kann die Funktion eines ganzen Modulabschnitts lahmlegen. Es wirkt fast schon komisch, bis man die Daten vor und nach der Reinigung vergleicht und vom Unterschied überrascht ist.
Um solche Kaskadenverluste bei modernen Panels zu verhindern, werden üblicherweise Bypass-Dioden eingesetzt, die sie aber nicht vollständig beseitigen. Eine saubere Oberfläche ist deutlich produktiver als fleckige Verschmutzungen, selbst bei einem optimal gefertigten Panel.
Der Reinigungsprozess selbst
Das geeignete Mittel ist deionisiertes Wasser oder Wasser, das einer Umkehrosmose unterzogen wurde. Nach dem Trocknen bleiben keine mineralischen Rückstände zurück, was wichtig ist, da es darum geht, Ablagerungen zu entfernen und nicht nur eine Art durch eine andere zu ersetzen. Das Düsseldorfer Leitungswasser ist, wie die Stadtverwaltung bestätigt, mittel bis stark mineralhaltig und daher nicht für die abschließende Reinigung von Glas geeignet, das fleckenfrei trocknen muss.
Die Oberflächenreinigung erfolgt mit weichen Bürstenköpfen an wasserführenden Stangen. Es werden keine Schleifmittel, keine Lösungsmittel und auch keine solchen verwendet, die mit den Antireflexbeschichtungen reagieren würden. Die Hochdruckreinigung scheint zwar effektiv zu sein, setzt aber die Dichtungen des Rahmens unter Druck und führt langfristig zur Demontage der Verteilerdosen. Die schonende Methode ist weniger zeitaufwändig und verursacht keine zusätzlichen Probleme bei der Behebung des bestehenden Problems.
Der Zugang zu den Dächern ist unterschiedlich. Die Dacheindeckung eines einstöckigen Anbaus mit Flachdach unterscheidet sich deutlich von der eines steilen Daches eines dreistöckigen Hauses. Seriöse Firmen in Düsseldorf, die Solaranlagen reinigen, sollten für Arbeiten in der Höhe mit Absturzsicherung, entsprechender Versicherung und allen weiteren notwendigen Maßnahmen gerüstet sein. Wenn ein Angebot diesbezüglich keine Angaben enthält, ist es ratsam, nachzufragen.
Zeitpunkt und Häufigkeit
Eine Hausanlage in dieser Region ist nur dann wirtschaftlich, wenn man sie über das ganze Jahr betrachtet. Eine Reinigung alle sechs Monate ist empfehlenswert. Die beiden sinnvollsten Zeitpunkte sind das Ende des Frühlings, wenn die Pollensaison ihren Höhepunkt erreicht; Und im Frühherbst, wenn die tiefste Sonnenachse des Oktobers und Novembers noch nicht erreicht ist. In den lichtschwachen Monaten speichern verschmutzte Module so viel Licht wie möglich. Verschmutzte Module verstärken den saisonalen Leistungsverlust.
Kommerzielle und industrielle Photovoltaikanlagen, die typischerweise größere Flächen bedecken und weniger günstige wirtschaftliche Ziele verfolgen, werden üblicherweise vierteljährlich betrieben. Die Produktion wird anhand von Schätzungen überwacht, daher wird der Effizienzverlust in den Daten und der Anzeige der Reinigungsfrequenz zuvor dargestellt.